Existenz · Arbeitskraft

Grundfähigkeiten: die Alternative, wenn BU nicht geht

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine Rente, wenn du eine im Vertrag definierte Fähigkeit verlierst: Gehen, Stehen, Greifen, Heben, Sehen, Hören, Sprechen, den Gebrauch der Hände. Der Beruf spielt dabei keine Rolle.

Das macht sie einfacher zu prüfen als eine Berufsunfähigkeitsversicherung – und deutlich lückenhafter. Sie ist die zweitbeste Lösung, nicht die erste.

Hände bei einer feinmotorischen Arbeit
Kurz gefasst
Leistet beim Verlust definierter Fähigkeiten, unabhängig vom Beruf.
Psychische Erkrankungen sind meist nicht abgedeckt.
Der Fähigkeitenkatalog ist der eigentliche Vertragsinhalt.
Zweite Wahl, wenn eine BU nicht möglich ist.

Fragen und Antworten

Ist sie billiger als eine BU?

In der Regel ja, weil der Leistungsauslöser enger ist. Der niedrigere Beitrag ist also kein Rabatt, sondern der Preis für weniger Deckung.

Zahlt sie bei Burn-out?

Nein. Psychische Erkrankungen sind in den meisten Tarifen nicht abgedeckt. Sie sind zugleich der häufigste Grund für Berufsunfähigkeit.

Was gilt als Verlust einer Fähigkeit?

Das definieren die Bedingungen sehr konkret, etwa über Gehstrecken, Gewichte oder Zeiträume. Diese Definitionen sind der eigentliche Vertragsinhalt.

Kann ich später in eine BU wechseln?

Ein Wechsel bedeutet eine neue Gesundheitsprüfung. Manche Tarife enthalten eine Umstellungsoption. Ob sie in deinem Fall greift, prüfen wir vorab.

Redaktion und Prüfung

Verfasst und geprüft von Dennis Lobeck, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO. Zuletzt geprüft: 2. September 2026.

Diese Seite informiert über Leistungsumfang und Bausteine dieser Versicherung. Sie ersetzt keine Beratung im Einzelfall und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Bedingungen deines Vertrags.

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