Krankenzusatz · Stationär

Krankenhauszusatzversicherung: Wahlleistungen ohne Kassenwechsel

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt die Regelleistung: Mehrbettzimmer und Behandlung durch den Stationsarzt. Wer im Krankenhaus mehr will, muss es privat vereinbaren – entweder aus eigener Tasche oder über eine Zusatzversicherung.

Der stationäre Zusatz ist der Baustein, mit dem gesetzlich Versicherte den größten Unterschied im Behandlungsalltag erleben, ohne die Kasse zu verlassen.

Freundliches Krankenzimmer, Tageslicht, ruhige Situation
Kurz gefasst
Kern sind Ein- oder Zweibettzimmer und privatärztliche Behandlung.
Abschluss nur mit Gesundheitsfragen, nach der Diagnose ist es zu spät.
Wartezeiten gelten, ein geplanter Klinikaufenthalt fällt nicht darunter.
Rechnungen über dem Regelhöchstsatz sollte der Tarif tragen.

Fragen und Antworten

Lohnt sich der Zusatz auch ohne konkreten Anlass?

Er lohnt sich vor allem, solange du gesund bist. Der Abschluss ist dann günstig und ohne Ausschlüsse möglich. Nach einer Diagnose ist er es häufig nicht mehr.

Muss ich meine Kasse wechseln?

Nein. Der Zusatz läuft neben der gesetzlichen Krankenversicherung und berührt sie nicht.

Was ist mit Vorerkrankungen?

Sie werden im Antrag erfragt. Möglich sind Zuschlag, Ausschluss einzelner Diagnosen oder Ablehnung. Bei unklarer Lage klären wir das vorab anonym mit den Versicherern.

Zahlt der Tarif auch bei ambulanten Operationen?

Das hängt vom Tarif ab. Viele Bedingungen erfassen ambulante Operationen im Krankenhaus mit, andere nicht. Es ist eine der Stellen, an denen sich Tarife deutlich unterscheiden.

Redaktion und Prüfung

Verfasst und geprüft von Dennis Lobeck, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO. Zuletzt geprüft: 2. September 2026.

Diese Seite informiert über Leistungsumfang und Bausteine dieser Versicherung. Sie ersetzt keine Beratung im Einzelfall und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Bedingungen deines Vertrags.

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