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Polizei · Ausbildung

In der Anwärterzeit ist die Absicherung am günstigsten und am nötigsten.

Vor Ablauf der versorgungsrechtlichen Wartezeit besteht bei Dienstunfähigkeit kein oder nur ein geringer Anspruch gegen den Dienstherrn.

Gleichzeitig sind Beitrag und Annahme nie wieder so gut wie mit 20 oder 25. Wer wartet, zahlt später mehr – oder bekommt gar keinen Vertrag.

Ausbildungsordner und Dienstmütze auf einem Tisch im Seminarraum
Kurz gefasst
In der Anwärterzeit fehlt der Versorgungsanspruch weitgehend. Das Risiko trägst du selbst.
Beitrag und Annahme richten sich nach Alter und Gesundheit beim Abschluss, nicht nach dem späteren Einkommen.
Viele Tarife bieten Anwärterrabatte mit späterer Erhöhung ohne neue Gesundheitsprüfung.
Die PDU-Klausel gehört von Anfang an in den Vertrag, nicht später nachgerüstet.
Vor jedem Antrag: anonyme Risikovoranfrage. Auch Kleinigkeiten aus der Schulzeit stehen in der Patientenakte.

Was jetzt entschieden wird

Drei Dinge liegen in der Anwärterzeit fest und lassen sich später nicht zurückholen. Erstens der Beitrag: Er richtet sich nach dem Eintrittsalter und bleibt über die gesamte Laufzeit die Basis. Zweitens die Annahme: Der Gesundheitszustand beim Abschluss bestimmt, ob es Zuschläge, Ausschlüsse oder eine Ablehnung gibt. Drittens die Klausel: Eine Polizeidienstunfähigkeitsklausel muss beim Abschluss enthalten sein.

Der häufigste Fehler ist nicht der falsche Tarif, sondern der zu späte Abschluss. Zwischen dem 20. und dem 30. Lebensjahr sammeln sich Arztkontakte an, die einzeln harmlos sind und in Summe die Annahme erschweren: Rücken, Psyche, Knie, Allergien. Der Versicherer fragt rückblickend nach mehreren Jahren.

Die zweite Falle ist die Rentenhöhe. Ein Anwärterrabatt ist sinnvoll, wenn der Vertrag eine Nachversicherungsgarantie enthält, mit der du nach der Verbeamtung ohne neue Gesundheitsfragen erhöhen kannst. Ohne diese Garantie bleibt eine Rente stehen, die zum Anwärterbezug passte, nicht zum späteren Gehalt.

Was in die Anwärterzeit gehört

In dieser Reihenfolge, nicht alles gleichzeitig.

Zuerst
Dienstunfähigkeit mit PDU

Die Absicherung des Einkommens ist der einzige Baustein, der alles andere trägt. Mit echter PDU-Klausel, ohne Altersbegrenzung, mit Nachversicherungsgarantie.

Dann
Diensthaftpflicht

Rückgriffsansprüche des Dienstherrn bei grober Fahrlässigkeit sind über die private Haftpflicht meist nicht gedeckt. Eine Diensthaftpflicht schließt das.

Dann
Krankenversicherung klären

Ob und ab wann freie Heilfürsorge gilt, hängt vom Dienstherrn ab. Parallel gehört eine Anwartschaft aufgesetzt.

Später
Vermögensaufbau

Sobald das Einkommen nach der Verbeamtung steigt, lohnt ein Sparplan. Vorher gilt: erst absichern, dann sparen.

So gehen wir vor

1
Status und Dienstherr klären

Land, Bund oder Zoll, Laufbahn und voraussichtlicher Zeitpunkt der Verbeamtung auf Probe.

2
Gesundheit anonym vorklären

Wir fragen ohne Namensnennung bei mehreren Versicherern an. Kein Eintrag in der Wagnisdatei, keine Ablehnung in deiner Historie.

3
Tarif mit PDU und Nachversicherung wählen

Wir vergleichen die Klauseln, nicht die Beitragstabellen. Der Unterschied liegt in den Bedingungen.

4
Nach der Verbeamtung erhöhen

Wir melden uns, wenn die Nachversicherungsgarantie greift, damit die Rente zum neuen Gehalt passt.

Erst absichern, dann sparen

Ein Sparplan ersetzt keine Absicherung. Wer mit 24 monatlich spart, aber keine Dienstunfähigkeitsabsicherung hat, hat das Risiko nicht verkleinert, sondern nur verschoben.

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Erstgespräch in der Anwärterzeit

Sag uns, bei welchem Dienstherrn du bist und wann deine Ausbildung endet. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einem Terminvorschlag.

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Bitte versuche es noch einmal. Wenn es weiterhin scheitert, erreichst du uns direkt unter 040 74 123 0800 oder info@alvinex.de. Deine Eingaben bleiben stehen.
Mit dem Senden stimmst du zu, dass wir dich zur Beantwortung deiner Anfrage kontaktieren.

Fragen und Antworten

Ist die Anwärterzeit nicht zu früh?

Nein, es ist der günstigste Zeitpunkt. Beitrag und Annahme richten sich nach Alter und Gesundheit beim Abschluss, und in der Anwärterzeit fehlt der Versorgungsanspruch weitgehend.

Was ist ein Anwärterrabatt?

Ein reduzierter Beitrag während der Ausbildung, meist verbunden mit dem Recht, die Rente später ohne neue Gesundheitsprüfung zu erhöhen. Ohne dieses Recht ist der Rabatt wenig wert.

Was ist eine Nachversicherungsgarantie?

Das Recht, die vereinbarte Rente bei bestimmten Anlässen zu erhöhen, ohne erneute Gesundheitsfragen. Typische Anlässe sind Verbeamtung, Beförderung, Heirat und Geburt eines Kindes.

Ich hatte als Jugendlicher eine Therapie. Ist das ein Problem?

Nicht automatisch. Es kommt auf Diagnose, Dauer und Abstand an. Wir klären das anonym, bevor ein Antrag deinen Namen trägt.

Brauche ich eine Diensthaftpflicht?

Rückgriffsansprüche des Dienstherrn bei grober Fahrlässigkeit sind über die private Haftpflicht meist nicht gedeckt. Eine Diensthaftpflicht schließt diese Lücke.

Was kostet das in der Ausbildung?

Das hängt von Alter, Gesundheit, Rentenhöhe und Tarif ab. Eine Zahl vorab wäre geraten. Du bekommst sie mit konkreten Angeboten.

Passend dazu

Polizeidienstunfähigkeit Die Klausel, auf die es im Vertrag ankommt. Heilfürsorge und Anwartschaft Was im aktiven Dienst gilt und was danach. Anonyme Risikovoranfrage Gesundheit klären, bevor ein Antrag deinen Namen trägt.
Redaktion und Prüfung

Verfasst und geprüft von Dennis Lobeck, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO und Finanzanlagenvermittler nach § 34f Abs. 1 GewO. Zuletzt geprüft: 14. September 2026.

Diese Seite informiert über Leistungsumfang und Bausteine dieser Versicherung. Sie ersetzt keine Beratung im Einzelfall und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Bedingungen deines Vertrags und die für deinen Dienstherrn geltenden Vorschriften.

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