Vergleichsportale zeigen dir den günstigsten Tarif für die ersten zwölf Monate. Wir schauen auf das, was danach passiert: Folgepreis, Preisgarantie, Kündigungsfrist und Abschlag. Und wir melden uns, wenn es Zeit für den nächsten Wechsel ist – du musst dir keinen Termin merken.
2026 ist ein Entlastungsjahr – finanziert aus dem Bundeshaushalt und damit befristet. Für 2027 ist der Zuschuss schon reduziert. Wer seinen Vertrag jetzt sauber aufsetzt, nimmt die günstige Phase mit und ist gegen die nächste Runde besser aufgestellt.
Der Bund bezuschusst die Übertragungsnetzentgelte 2026 mit 6,5 Milliarden Euro. Das senkt die Netzentgelte im Bundesschnitt deutlich – für einen Haushalt mit 4.000 kWh um rund 17 Prozent. Wie viel bei dir ankommt, hängt vom Netzgebiet ab.
Für 2027 ist der Zuschuss auf 5,5 Milliarden Euro geplant. Die Netzentgelte dürften damit wieder anziehen.
Zum 1. Januar 2026 ist die Gasspeicherumlage weggefallen, die Kosten für die Speicherbefüllung trägt jetzt der Bund. Das entlastet alle Gaskunden direkt.
Ob dein Anbieter das weitergegeben hat, steht in deiner Preisanpassung. Wir schauen rein.
Im nationalen Emissionshandel gilt 2026 ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro je Tonne CO2, die Zertifikate werden erstmals versteigert. Beim Heizen mit Gas landet das direkt in deiner Rechnung.
Der Übergang in den EU-Emissionshandel ETS 2 mit marktgebildetem Preis ist nach aktuellem Stand auf 2028 verschoben.
Die KWKG-Umlage ist 2026 auf 0,446 ct/kWh gestiegen, auch die Offshore-Netzumlage legt zu. Steuern, Abgaben und Umlagen zusammen verteuern sich für Privathaushalte um rund 4,6 Prozent.
Die Absenkung der Stromsteuer auf den EU-Mindestsatz gilt weiterhin nur für produzierendes Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft – nicht für Privathaushalte.
Die Bundesregierung nennt für einen Haushalt mit 3.500 kWh rund 100 Euro Entlastung im Jahr, mit weiteren Maßnahmen bis zu 160 Euro. Ein schlechter Tarif kostet dich leicht das Doppelte davon. Politik ersetzt keinen Tarifcheck.
Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen sind für alle Anbieter im selben Netzgebiet gleich. Unterschiede entstehen bei Beschaffung, Vertrieb und Marge – und genau dort auch bei den Vertragsbedingungen.
Deshalb ist die Frage nicht, wer den niedrigsten Cent-Betrag ins Schaufenster stellt, sondern wer über 24 Monate zuverlässig liefert, ohne dich mit Bonus-Konstruktionen und Preisanpassungen zu überraschen.
Rechnung gemeinsam durchgehenDer Teil, den der Anbieter beeinflusst – und der einzige, bei dem ein Vergleich echte Unterschiede bringt.
Reguliert und regional verschieden. Zwei Nachbarorte können hier deutlich auseinanderliegen.
Stromsteuer, Konzessionsabgabe, KWKG-Umlage, Offshore-Netzumlage, Mehrwertsteuer – für alle gleich.
Politisch gesetzt und steigend. Beeinflussbar nur über den Verbrauch, nicht über den Anbieter.
Ein Tarif kann auf Platz eins stehen und trotzdem der teuerste des Jahres werden. Diese fünf Punkte prüfen wir, bevor wir etwas empfehlen.
Ein einmaliger Bonus drückt den Jahrespreis im Ranking, ist aber oft an ein volles Vertragsjahr und pünktliche Zahlung gebunden. Wir rechnen mit und ohne.
Es gibt volle Preisgarantien und solche, die nur die Beschaffung abdecken. Steigen Netzentgelte oder Umlagen, greift die zweite nicht.
Nach der Erstlaufzeit landen viele in einem teuren Standardtarif. Hier entsteht der größte Teil des Geldes, das Haushalte jährlich verlieren.
Ein zu niedriger Abschlag ist kein Geschenk, sondern eine Nachzahlung mit Verzögerung. Wir stellen ihn realistisch ein.
Vorkasse-Modelle und Anbieter mit auffälliger Abrechnungspraxis empfehlen wir nicht, auch wenn sie oben stehen. Ein paar Euro sind kein Insolvenzrisiko wert.
Wir notieren dein Vertragsende und melden uns rechtzeitig. Das ist der Punkt, an dem ein Vergleichsportal dich allein lässt.
Letzte Jahresabrechnung als Foto oder PDF. Daraus lesen wir Verbrauch, Zählernummer, Preise und Laufzeit.
Wir prüfen die Tarife in deinem Netzgebiet und sortieren nach echten Jahreskosten samt Bedingungen.
Einer auf Preis optimiert, einer auf Planungssicherheit. Mit Begründung, nicht als Linkliste.
Wir übernehmen Anmeldung und Kündigung, achten auf die Fristen und melden uns vor Ablauf wieder.
Wenn du nie gewechselt hast, zahlst du mit hoher Wahrscheinlichkeit den teuersten Tarif deines Netzgebiets. Hier lohnt der erste Schritt am meisten.
Prüfen lassen →Eigene Tarife, reduzierte Netzentgelte und Steuerungsmodelle machen hier den Unterschied. Der normale Haushaltstarif ist selten die richtige Wahl.
Optionen ansehen →Allgemeinstrom, Heizgas und Zählerstruktur im Mehrfamilienhaus. Umlagefähigkeit im Blick, damit die Nebenkostenabrechnung sauber bleibt.
Objekt besprechen →Ab höherem Verbrauch zählen Laufzeitstruktur und Beschaffungszeitpunkt mehr als der Listenpreis. Wir strukturieren statt nur zu vergleichen.
Angebot anfragen →Ein Foto genügt. Wir sagen dir, ob dein Tarif in Ordnung ist – und wenn ja, hörst du das genauso deutlich.
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Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden. Wenn du Verbrauch und Postleitzahl schon hast, geht es direkt konkret weiter.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden. Schick deine letzte Jahresabrechnung gern schon an info@alvinex.de, dann rechnen wir vorab.
Stand: August 2026. Angaben zu Netzentgelten, Umlagen und CO2-Preis nach dem jeweils aktuellen politischen Beschlussstand; einzelne Werte sind vorläufig und regional unterschiedlich. Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine individuelle Prüfung deiner Abrechnung.