Zinsen steigen weiter: was das für deine Finanzierung heißt
Der Ifo-Index legt zu, die Zinsen steigen trotzdem. Am Anleihemarkt ist Unruhe, langlaufende Staatsanleihen haben massiv an Wert verloren. Für Immobilienkäufer ist das die wichtigste Nachricht der Woche.
Was passiert ist
Trotz eines starken Ifo-Aufschwungs ziehen die Zinsen weiter an. Darüber berichtet cash-online. Der Grund liegt nicht bei der EZB allein, sondern am Anleihemarkt: Langlaufende Staatsanleihen haben nach Darstellung von portfolio institutionell in der Spitze 30 bis 40 Prozent an Wert verloren, die Renditen entsprechend zugelegt.
Bauzinsen hängen nicht am Leitzins, sondern an den Renditen langlaufender Anleihen und an den Pfandbriefen. Wenn dort die Renditen steigen, steigen die Bauzinsen mit, unabhängig davon, was die EZB kurzfristig macht.
Was das konkret kostet
Ein Zehntelprozentpunkt klingt nach nichts. Bei einem Darlehen über 400.000 Euro und fünfzehn Jahren Zinsbindung sind es rund 6.000 Euro mehr Zinsen. Ein halber Prozentpunkt kostet über 30.000 Euro.
Umgekehrt gilt dasselbe: Wer sich beim Vergleich der Banken einen halben Prozentpunkt besser stellt, spart genau diese Summe. Das ist der Grund, warum ein Vergleich über mehrere Häuser mehr bringt als jede Verhandlung mit einer einzigen Bank.
Was jetzt sinnvoll ist
Wenn deine Zinsbindung in den nächsten fünf Jahren endet, ist jetzt der Moment, das durchzurechnen. Nicht in vier Wochen vor Ablauf, wenn nur noch das Angebot der Hausbank bleibt.
Wir holen die Konditionen über mehr als 400 Banken ein und stellen sie deiner Prolongation gegenüber. Kostet dich nichts, auch wenn du am Ende bleibst.
Quellen: cash-online und portfolio institutionell, 27. August 2026. Dieser Beitrag ist eine eigene Einordnung, keine Wiedergabe der Artikel.