Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Teilkostenversicherung. Was sie nicht zahlt, tragen Pflegebedürftige selbst – und wenn das Vermögen aufgebraucht ist, die Kinder.
Die Zahlen sind der eigentliche Grund, sich damit zu befassen.
In Hamburger Einrichtungen liegt der monatliche Eigenanteil im ersten Jahr regelmäßig über 2.500 Euro, trotz Leistungszuschlag. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil, der Rest kommt aus Rente und Vermögen.
Rund vier von fünf Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt. Dort entstehen Kosten durch Pflegedienst, Umbau und vor allem durch Angehörige, die beruflich zurückstecken. Das fällt in keiner Statistik auf, im Haushalt aber sofort.
Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz greift sie erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro je Kind. Wer darüber liegt, haftet weiterhin. Für viele Familien ist das der Auslöser, das Thema anzugehen.
Pflegetagegeld zahlt einen festen Betrag je Pflegegrad, unabhängig von den echten Kosten, und ist günstiger. Die Pflegerente ist teurer, dafür kalkulatorisch stabiler. Wir stellen beide Wege gegenüber.
Mit echten Zahlen, nicht mit Durchschnittswerten aus dem Prospekt.
Wir setzen die realen Kosten in der Region gegen Rente und Pflegegeld. Was übrig bleibt, ist die Lücke – meist deutlich größer als erwartet.
Nicht die ganze Lücke muss versichert werden. Rücklagen, Immobilie und Familienstruktur zählen mit. Wir sagen, wo Versichern sinnvoll aufhört.
Wichtig sind Leistung ab Pflegegrad 2 oder 3, Dynamik, Beitragsfreiheit im Leistungsfall und ob demenzielle Erkrankungen voll mitzählen.
Die Gesundheitsfragen sind bei dieser Sparte streng. Wir prüfen vorab, welcher Versicherer bei deiner Vorgeschichte annimmt.
Sag uns kurz, für wen die Vorsorge gedacht ist und wie alt die Person ist. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei dir. Falls es schneller gehen soll, ruf gern direkt an.
040 74 123 0800Je früher, desto günstiger und desto sicherer die Annahme. Zwischen 40 und 55 ist der übliche Zeitpunkt. Wer wartet, zahlt nicht nur mehr, sondern riskiert, wegen Vorerkrankungen keinen Vertrag mehr zu bekommen.
Sie ist als Teilkostenversicherung angelegt und war nie dafür gedacht, die Kosten vollständig zu tragen. Die Leistungen sind je Pflegegrad festgelegt, die tatsächlichen Kosten liegen darüber. Die Differenz zahlen Betroffene selbst.
Die staatlich geförderte Variante hat keine Gesundheitsprüfung und nimmt jeden an, dafür sind die Leistungen niedrig und die Wartezeiten lang. Für Menschen mit Vorerkrankungen kann sie der einzige Weg sein, für alle anderen ist eine normale Zusatzversicherung meist besser.
Ja, du kannst Versicherungsnehmer sein und die Beiträge zahlen, versichert ist der Elternteil. Ob eine Annahme möglich ist, hängt vom Alter und vom Gesundheitszustand ab. Wir prüfen das vorab, bevor ein Antrag gestellt wird.
Für dich nichts. Als Makler werden wir im Vermittlungsfall vom Versicherer vergütet. Kommt kein Vertrag zustande, entstehen keine Kosten. Nettotarife mit Honorar sind auf Wunsch möglich.
Verfasst und geprüft von Dennis Lobeck, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO. Zuletzt geprüft: 2. September 2026.
Diese Seite informiert über Leistungsumfang und Bausteine dieser Versicherung. Sie ersetzt keine Beratung im Einzelfall und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Bedingungen deines Vertrags.