Cyberschutz privat: die Bedingungen entscheiden
Franke und Bornberg hat private Cyber-Tarife geprüft: Von 20 Tarifen erreicht nur einer die Bestnote. Zeitgleich wurde bei einem Assekuradeur ein Sicherheitsvorfall bekannt.
Worum es geht
Nach der Auswertung von Franke und Bornberg, über die Finanzwelt berichtet, erreicht unter 20 geprüften privaten Cyber-Tarifen nur ein einziger die Topnote. Die Gewichtung der Kriterien wurde für das Rating angepasst.
Wie real das Thema ist, zeigt ein zweiter Fall aus derselben Woche: Beim Assekuradeur Helden.de könnten laut VersicherungsJournal Daten von rund 100.000 Policen abgeflossen sein. Getsafe untersucht den Vorfall und warnt vor gezieltem Phishing.
Was private Cyberpolicen leisten sollen
Gute Tarife zahlen nicht nur Schäden, sondern organisieren die Hilfe: Sperrung von Konten und Karten, Datenrettung, rechtliche Unterstützung bei Identitätsmissbrauch, Kostenübernahme bei Betrug im Onlinehandel.
Der Unterschied zwischen den Anbietern liegt in den Details: Welche Betrugsformen sind gedeckt, gilt der Schutz auch für Familienmitglieder, gibt es Obliegenheiten wie Virenschutz oder Zwei-Faktor-Authentifizierung, deren Verletzung die Leistung kürzt.
Was jetzt zu tun ist
Wir sagen dir, ob eine private Cyberpolice in deiner Situation sinnvoll ist und welche Bausteine wirklich zählen. Häufig ist ein Teil schon über Hausrat oder Rechtsschutz gedeckt, dann braucht es keine zweite Police.
Wenn du eine Nachricht bekommst, die nach einem Datenleck aussieht: nicht auf Links klicken, sondern uns anrufen.
Quelle: Finanzwelt und VersicherungsJournal, 28. August 2026, unter Berufung auf Franke und Bornberg beziehungsweise Angaben von Getsafe. Dieser Beitrag ist eine eigene Einordnung.